Epitaph aus der Feder des Erfurter „poeta laureatus“ Christophorus Aulaeus, das dieser in seinen „Luctuum libri duo“ aufnahm, einer Sammlung von Trauergedichten, die er 1547 veröffentlicht hat. Siehe dazu: Brigitte Pfeil, „1412–2012: 600 Jahre ‚Bibliotheca Amploniana‘ in Erfurt, Anmerkungen zu einem Jubiläum“, in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt, Heft 21/2013, S. 70
Marke „Amplonius“
Die Stiftung Amplonius ® NOVUS, vertreten durch den Stiftungsvorsitzenden, ist seit dem 07.09.2012 (Tag der Eintragung) in Besitz der Rechte an der (Wort-) Marke „Amplonius“.
Mit der Eintragung der Marke „Amplonius“ in das vom Deutschen Patent- und Markenamt geführte Register (Nr. 30 2012 035 168) hat die Stiftung Amplonius ® NOVUS das alleinige Recht erworben, die Wortmarke „Amplonius“ für die geschützten Produkte und Dienstleistungen zu benutzen.
Auch unser Logo (s.u.) ist in sämtlichen Varianten durch die Eintragung in das Designregister beim Deutschen Patent- und Markenamt (Nr. 40 2014 202 516.2) geschützt.
September 2017
August 2017
Das Kalenderblatt für den August 2017 entstammt dem „Liber VI“ aus den „Antiquitates variae“ des Ioannis Annii Viterbensis. Der italienische Dominikaner-Mönch Annius von Viterbo, auch Giovanni Nanni bzw. Ioannis Annii Viterbensis (geb. um 1432 in Viterbo/ Region Latium; gest. am 13. November 1502) wirkte am päpstlichen Hof als Antiquar und Historiker. Das vorliegende, reichverzierte Buch ist nach Amplonius‘ Tod in die Bibliothek gelangt. Eine genaue Datierung ist von hier aus zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht möglich.
In der Bayerischen Staatsbibliothek befindet sich eine 1512 vom flämischen Buchdrucker Jodocus Badius (Beiname: Ascensius), gedruckte Ausgabe der „Antiquitates variae“ von Giovanni Nanni. Die nachfolgende Abbildung entspricht textlich dem Beginn des Blattes aus der „Bibliotheca Amploniana“.
http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10141048_00124.html
Abiturjahrgänge 1960-2017
Seit 1960 wird am Amplonius-Gymnasium das Abitur vergeben. Seit dieser Zeit haben ca. 4.000 Amplonianerinnen und Amplonianer die Schule mit dem Zeugnis der Reife in der Tasche verlassen. Eine Liste der Abiturjahrgänge finden Sie hier: 1960-2017 Abiturjahrgänge
Mehr über die Geschichte des Amplonius-Gymnasiums finden Sie im Ordner „Die Schule“ auf dieser Homepage.
Büchergeld 2017
Anlässlich der heutigen Ausgabe der Abiturzeugnisse wird die Studienstiftung Amplonius NOVUS zum wiederholten Male die Jahrgangsbesten des Abiturs 2017 ehren. Aus der Hand von Schulleiter Marcus Padtberg werden die vier Abiturientinnen/Abiturienten mit den Durchschnittsnoten von 1,0 bis 1,4 ein Büchergeld für den Start ins Studium erhalten. Dieses Büchergeld beträgt für die beste Schülerin mit der Note 1,0 einhundert Euro, der Zweitbeste erhält 80 Euro, der Drittplazierte 70 Euro und die Schülerin mit der Note 1,4 fünfzig Euro.
Stipendium jetzt beantragen!
Für ein Stipendium von Amplonius NOVUS für das Studienjahr 2017/2018 sollten die erforderlichen Antragsunterlagen bis spätestens 1. Sept. 2017 per eMail eingereicht werden. Die eMail-Adresse lautet: amplonius-novus@t-online.de
Details sind hier zu finden: 2017 Aufruf zur Bewerbung bei Amplonius NOVUS
Über die eingegangenen Anträge berät und entscheidet der Vorstand der Studienstiftung Anfang September 2017. Das Antragsformular für ein Stipendium von Amplonius NOVUS befindet sich in unserem Download-Bereich.
Juni 2017
Der Monat Juni präsentiert eine Schrift, die erst nach Amplonius‘ Tod im Jahre 1435 in die „Bibliotheca Amploniana” gelangte. Es handelt sich um eine Inkunabel mit juristischem Inhalt aus der Sammlung des Hugo Imhof (lat.: In Curia) aus Rheinberg: Justinianus: „Institutiones“, gedruckt in Venedig in der Druckerei Nicolaus de Benedictis, 1481.
Mai 2017
Kalenderblatt Mai 2017: Initiale P am Anfang des 2. Teils des theologischen Traktats „Summa de virtutibus et viciis“ von Wilhelm von Auvergne. Wilhelm (lat. Guillelmus Alverniensis, franz. Guillaume d’Auvergne) war seit 1228 Bischof von Paris (Episcopus Parisiensis). Er starb 1249 in Paris. Das in der „Amploniana“ vorhandene Manuskript (UB Erfurt, Dep. Erf. CA. 2° 141) wurde um 1410 geschrieben. Der Text beginnt folgendermaßen: „Post hec aggrediemur cum dei auxilio partis huius sume de de virtutibus partem secundam …“. In den „Digitalen Sammlungen“ der Technischen Universität Darmstadt finden wir eine 1496 in Nürnberg hergestellte Kopie der Werke des Guillermus Alvernus. Die uns interessierende Textstelle beginnt mit leichten Unterschieden wie folgt: „Post hec autem aggredimur cum dei auxilio partis huius prime de virtutibus et moribus partem secundam, in qua non est nobis necessarium per vias probationum incedere …“.









